Filmemacher

Interview mit den Regisseuren Ulrike Franke und Michael Loeken



Euer Film dokumentiert den Abbau der Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund durch einen chinesischen Großkonzern, durch den Hunderte von Arbeitsplätzen nach Fernost wandern. Wann und auf welche Weise habt Ihr von diesem Thema erfahren?

Ulrike Franke: Ich komme aus Dortmund, wo ich auch aufgewachsen bin - im Schatten der Hochöfen und Kokereien. Der Schrebergarten meiner Eltern grenzte an das Gelände der Westfalenhütte. Michael Loeken kommt aus der Nähe des Ruhrgebiets, und wir fühlen uns beide mit den Menschen dort und der Region sehr verbunden. Deshalb interessieren wir uns auch für die Entwicklung dieser Region. Auf den Abbau von Kaiserstuhl sind wir bei der Recherche zu einem anderen Thema gestoßen. Dass die Chinesen in Deutschland ganze Industriekomplexe abbauen und nach China bringen, ist ja an sich nichts Neues, das machen sie schon seit Mitte der achtziger Jahre. Zündapp war das erste Werk, und weitere folgten. Mit Kaiserstuhl wurde jedoch eine Industrieanlage abgebaut, die bei der Stilllegung im Jahr 2000 noch die modernste der Welt und nur acht Jahre in Betrieb gewesen war. Es drängte uns, da mal genauer zu schauen.

Welche konkreten Aspekte und Konflikte haben Euch schließlich dazu bewogen, diese Geschichte entlang des Verschwindens zu erzählen?

Michael Loeken: Nachdem wir das Gelände ein paar Mal besucht und einige mögliche Protagonisten kennengelernt haben und dann erfuhren, dass 400 Chinesen kommen würden und die letzten deutschen Arbeiter der Kokerei ihnen helfen sollten, den eigenen Arbeitsplatz zu demontieren, war uns klar, dass dies eine Geschichte für einen Dokumentarfilm ist. Alles passte: Es war ein spannendes Thema, und es gab gute Protagonisten, gestandene, authentische Ruhrgebietsmenschen. Die Einheit von Raum und Zeit stimmte, der Abbau sollte zwei Jahre dauern, und alles würde sich auf dem Gelände der Kokerei abspielen - in einem Mikrokosmos, in dem zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen und zusammen arbeiten sollten. Wie wird das ablaufen? Wir ahnten, es wird spannend sein, sehr skurril, sehr lustig, aber auch ernst und traurig. Die Dramaturgie, die sich da anbahnte, konnte man sich gar nicht ausdenken. Und an den persönlichen Schicksalen, an den "kleinen" Geschichten, konnte man das "Große", den Zustand der Welt, erkennen. Das ist für jeden Filmemacher ein Glücksfall.

War es einfach, eine Drehgenehmigung von den deutschen wie auch von den chinesischen Verantwortlichen zu bekommen und sie dafür zu gewinnen, im Film mitzuwirken?

M.L.: Von offizieller Seite sind wir schnell auf Zustimmung gestoßen und haben schon bald die Drehgenehmigung bekommen. Außerdem hat man uns einen eigenen Werksausweis gegeben, mit dem wir die Anlage besuchen konnten, wann immer wir wollten. Die Hauptarbeit beim Dokumentarfilm besteht ja darin, das Vertrauen der Protagonisten zu gewinnen. Dafür haben wir sehr viel Zeit aufgebracht. Wir haben an ihrem Arbeitsablauf teilgenommen, an ihren Gewohnheiten. Dazu gehörte auch eine deftige Frühstückspause mit mörderisch starkem Kaffee, Mettbrötchen und Zwiebeln um neun Uhr morgens. Wir haben ihre Arbeit kennen gelernt und ihre Sorgen, ihr Unverständnis darüber, dass man ihr hochmodernes Werk, ihren ganzen Stolz, aufgegeben hat und sie nun in eine ungewisse Zukunft entlässt. Wir haben aber auch ihre Ressentiments gegenüber den Chinesen kennen gelernt, und so manches Mal war es uns peinlich, wie sie über die Chinesen gesprochen haben. Als dann die Chinesen anrückten, war es noch einmal anders, weil wir uns auf der Sprachebene zuerst nicht verständigen konnten. Wie auch immer: Der Respekt vor ihrer Arbeit und das aufrichtige Interesse an ihrer Person und ihrem Leben schafften Vertrauen und Zugang. Es entstand eine persönliche Beziehung zu bestimmten Menschen, und die sind die Protagonisten in unserem Film.

Wie lange dauerten die Dreharbeiten insgesamt? Wo gab es Schwierigkeiten, was hat Euch positiv überrascht?

M.L.: Wir haben den gesamten Abbruch der Kokerei mit der Kamera begleitet - das heißt über einen Zeitraum von insgesamt eineinhalb Jahren, in dem wir an über hundert Tagen auf dem Gelände waren und gedreht haben. Zu Beginn des Projekts haben wir erst die genauen Abläufe und Kommunikationsstrukturen kennen lernen müssen, um überhaupt verstehen zu können, was vor Ort geschieht. Außerdem hatten wir bis zur Hälfte der Drehzeit kein Budget. Wir konnten das Thema bei keinem Sender unterbringen, vielleicht haben wir es auch nicht intensiv oder lange genug versucht. Wir wollten einfach drehen, und wir mussten es auch, denn der Abbau begann, und wir konnten nicht mehr warten. Damals haben wir immer gesagt: Die Chinesen bauen dieses gigantische Werk schneller ab, als wir in Deutschland einen Dokumentarfilm finanziert bekommen. Jetzt, da der Film fertig ist, muss man der Gerechtigkeit halber auch sagen, dass sie das Werk schneller wieder in China aufgebaut haben, als wir den Film schneiden konnten. Jedenfalls, da wir kein Budget hatten, haben wir neben der Regie auch den Ton und die Kamera übernommen. Es war ein wunderbares und tolles Erlebnis. Unmittelbarkeit, eine sehr intime Situation, Ungebundenheit. Es war wie eine Befreiung, man dreht anders, so wie man es eben immer schon wollte, ohne Rücksicht auf Formate oder Vorgaben. Eine bereichernde, gute Erfahrung.
U.F.: Irgendwann, nach relativ kurzer Zeit, gehörten wir zum Abbau einfach dazu. Wir waren ja schon auf dem Gelände, bevor die Chinesen kamen, und die haben uns gleich als Teil des Werkes kennen gelernt und akzeptiert - wenn auch am Anfang nicht ohne Scheu und Skepsis. Ich glaube, anfangs dachten sie, wir würden sie kontrollieren, aber im Verlauf des Abbaus vertrauten sie uns immer mehr und öffneten sich.

Wie ist es gelungen, den Kontakt zu den Protagonisten aufzubauen? Wie verlief die Kommunikation mit den chinesischen Arbeitern - gab es Übersetzer, die Euch beim Dreh kontinuierlich begleitet haben?

M.L.: Wir haben mit den Leuten ausgiebig über ihr Leben, ihre Familien und Sichtweisen gesprochen und uns regelmäßig ihre konkrete Arbeit erklären lassen. Sie haben gespürt, dass wir wahrhaftiges Interesse haben, und das hat die gegenseitige Vertrauensbildung möglich gemacht. Allein die Tatsache, dass wir von früh bis abends und bei jedem Wetter auf der Baustelle gewesen sind, hat ihnen den Eindruck vermittelt, dass wir es ernst meinen.
U.F.: In den ersten Wochen haben wir uns mit den Chinesen mit Händen und Füßen verständigt. Das war eine besondere Situation, auf die man sich erst einlassen musste, und von der wir gelernt haben, dass man einander auch dann versteht, wenn man die Sprache des anderen nicht beherrscht, denn Gefühle kann man sehen. Eine sehr gute Erfahrung übrigens, denn schließlich geht es beim Dokumentarfilm im Idealfall ja um Bilder und Töne, die eine universale Sprache sprechen und ohne viele Worte auskommen. Je weiter der Dreh allerdings fortgeschritten war, umso mehr waren wir auf die Hilfe der Dolmetscher angewiesen. Erst dann ließen sich detaillierte Fragen stellen über das, was wir zuvor nur geahnt oder gefühlt haben.

In "Loser and Winners" stoßen zwei (Arbeits-)Kulturen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Wie habt Ihr die Begegnung zwischen den deutschen und den chinesischen Arbeitern hinter der Kamera wahrgenommen?

U.F.: Die Chinesen sind nach Dortmund gekommen, um Etwas zu erschaffen, sich nämlich ein Werk zu holen, das sie in technischer Hinsicht um Jahrzehnte voranbringen und ihre Zukunft sichern soll. Die Deutschen dagegen waren an einem destruktiven Prozess beteiligt - sie mussten helfen, ihren eigenen Arbeitsplatz zu demontieren. Für die einen ist der Abbau ein Schritt in die Zukunft, während die anderen etwas verlieren, von dem sie immer glaubten, es sei ihre Zukunft. Natürlich sind unter diesen Bedingungen der Freiraum und die Bereitschaft für ein gegenseitiges Kennenlernen und Aufeinanderzugehen sehr begrenzt. Zudem hatten die chinesischen Arbeiter ja eine 60-Stunden-Woche zu bewerkstelligen. Sie haben sehr, sehr viel gearbeitet - wohlgemerkt unter massivem Druck durch die Konzernleitung, aber auch mit dem klaren Ziel vor Augen und von der Vision angetrieben, eines Tages ein besseres Leben zu führen. Ein Wunschdenken, das man hierzulande wahrscheinlich nur noch vom Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre kennt. Die deutschen Arbeiter haben andererseits das Gelände so schnell wie möglich nach Schichtende verlassen, mal abgesehen von wenigen offiziellen Anlässen. An ihrem Arbeitsplatz konnten sie auf die Frage nach der Zukunft keine Antwort finden.
M.L.: Eine tiefergehende Annäherung fand tatsächlich nicht statt. Unter den Deutschen war ohnehin eine gewisse Art von Überheblichkeit oder Überlegenheit zu spüren - unterschiedlich stark durch alle Etagen hinweg. Als Erbauer der modernsten Kokereianlage weit und breit fühlten sie sich scheinbar überlegen. Von den Chinesen wollten sie nichts lernen. Deren Art zu arbeiten, das heißt Vieles zu improvisieren, belächelten sie oder schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Sie konfiszierten die selbstgebauten Werkzeuge der Chinesen als Beweis für deren Unterlegenheit oder Zurückgebliebenheit. Das spiegelt auch den europäischen Stolz gegenüber der sogenannten Dritten Welt wider. Die Chinesen gaben dafür den Deutschen das Gefühl, dass sie "die Größten" seien, und haben so immer das erreicht, was sie wollten.

Die deutschen Arbeiter sprechen gegen Ende des Filmes erstaunlich offen über ihre Gefühle, die an den Verlust von Arbeit und auch von Heimat geknüpft sind. Welche Seite habt Ihr im Gespräch als offener und zugänglicher erlebt - die deutsche oder chinesische?

U.F.: Das Vertrauen in uns und unser Vorhaben hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Da gab es prinzipiell keine Unterschiede, selbst wenn es aufgrund der Sprache mit den deutschen Arbeitern einfacher war, ins Gespräch zu kommen. Ich glaube, die Protagonisten haben aber auch an uns Interesse gefunden, in dem Sinne, dass sie Etwas los werden konnten - sei es die Trauer über den Verlust, den Stolz über ihre Arbeit und ihre Errungenschaften oder die Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft. Allerdings denke ich, dass es für die Chinesen außergewöhnlich war, dass wir ihnen und ihrer Arbeit so viel Aufmerksamkeit und Respekt entgegengebracht haben. Sie haben sich geehrt und geschätzt gefühlt.
M.L.: Zu den Protagonisten Kruska und Vogt haben wir von Anfang an ein gutes Verhältnis gehabt. Sie waren so verletzt darüber, dass man sie in Zukunft nicht mehr brauchen würde, versteckten das jedoch hinter einer harten Maske und waren froh, dass sie einmal jemandem zeigen konnten, was die Chinesen so alles machen und wo sie gegen deutsche Sicherheitsbestimmungen verstoßen. Aber in Wirklichkeit führten sie uns über ihren Arbeitsplatz, um zu demonstrieren, dass sie ihre Anlage noch im Griff hatten. Es gab ein gutes, gegenseitiges Verständnis. Und ich denke, der Film war für sie auch als Rahmen geeignet, ihre Gefühle und Ängste ohne Umschweife auszudrücken.

"Losers and Winners" füllt den omnipräsenten, aber dennoch abstrakten Begriff der Globalisierung sinnlich mit Leben. Inwiefern wurde Eure persönliche Sicht auf das Thema durch die konkrete Arbeit an Eurem Film beeinflusst?

U.F.: Uns ging es nie darum, mit unserem Film Begriffe wie "Globalisierung" oder "Arbeitskultur" zu bebildern oder gar zu erklären. Vielmehr standen die Menschen im Fokus, die uns ihre Geschichten erzählt und damit ein plastisches Bild vermittelt haben, welch gravierende, gesellschaftliche Veränderungen gegenwärtig stattfinden.
M.L.: Die Arbeiter in Deutschland sind auf diese gesellschaftlichen Veränderungen nicht vorbereitet. Sie wollen nicht wahr haben, dass sich die Menschen in der sogenannten Dritten Welt aufgemacht haben, sich den Reichtum zu holen, den wir in Ländern wie Deutschland schon lange und wie selbstverständlich haben.

Ihr habt die Kamera- und Tonarbeit größtenteils selbst übernommen. Die außergewöhnliche Atmosphäre des Drehorts sowie das nicht alltägliche Zusammentreffen zweier ungleicher Arbeits- und Lebensrealitäten sind sicher ein Geschenk für jeden Filmemacher, bedeuten aber auch eine große Herausforderung, wenn man mit knappen Mitteln haushalten muss. Hattet Ihr von Anfang an ein bestimmtes visuelles Konzept vor Augen, mit dem Ihr Euch dem Betrachtungsgegenstand genähert habt?

M.L.: Wir waren uns früh einig, dass wir nicht der Gigantonomie von Industrie und Technik erliegen wollen. Das wäre aufgrund des Budgets ohnehin nicht in Frage gekommen und zudem unserer Herangehensweise auch nicht angemessen gewesen. Vielmehr lag uns daran, den Menschen so nah wie möglich zu kommen und sie zu begleiten, ohne dass der technische Aufwand ein Hindernis dargestellt hätte. In diesem Falle war die Not dann eine Tugend. Technisch gut und komfortabel ausgestattet zu sein, viele Möglichkeiten zu haben mit Licht, Dolly und so weiter, all das hat zwar auch für uns eine große Faszination - die Geschichten der Menschen authentisch und wahrhaftig im Film zu erzählen, steht aber für uns an erster Stelle. Danach folgt erst die Technik.

Ihr habt mit dem Projekt bereits im Jahr 2003 begonnen und damit in thematischer Hinsicht gewissermaßen eine Vorreiterrolle eingenommen - inzwischen ist Chinas Wirtschaftsboom und dessen Folgen ein fester Bestandteil der Medienberichterstattung. Wie erlebt Ihr diese Entwicklung, und wie seht Ihr sie in Zusammenhang mit dem Kinostart von "Losers and Winners"?

U.F.: Wir wollten niemals einen Film über einen Sachverhalt machen, der explizit aktuell ist, sondern über einen Stoff, der über den Bereich der Medienberichterstattung hinausgeht. Ein Film, der nicht in erster Linie Informationen transportiert, sondern von den Emotionen der Menschen und ihren Geschichten handelt. Von ihrem Glück, von ihren Ängsten, vom Verlust der Arbeit und damit ihrer Identität, von Zukunftsvisionen, Wünschen und Hoffnungen. Natürlich wollten wir auch zeigen, wie diese Emotionen zum Ausdruck kommen, nämlich in kleinen Geschichten, die oft ungeheuerlich skurril oder lustig sind, manchmal auch sehr gemein und trickreich, manchmal faszinierend oder unendlich traurig. Auf jeden Fall Geschichten, die jeder kennt und in denen man sich wieder findet. Die Tatsache, dass es auf dem Hintergrund der Debatte um die Rohstoffversorgung stattfindet, kommt unserem Film selbstverständlich entgegen, und sie macht die Lage der Menschen noch nachvollziehbarer.

Heute hat sich die Lage auf dem Weltmarkt gewaltig verändert. Nachdem der Kokspreis wieder drastisch angestiegen ist, wird kaum jemand mehr bestreiten, dass es ein großer Fehler war, die Kokerei Kaiserstuhl an China zu verkaufen. Wie denkt Ihr, wird Euer Film aufgenommen - speziell in der Region des Ruhrgebiets? Welche Diskurse würdet ihr gerne mit Eurem Projekt befördern?

U.F.: Natürlich wünschen wir uns erst einmal, dass die Menschen, die im Film teilgenommen haben und unmittelbar betroffen sind, sich wieder finden, und dass wir den Protagonisten und der Situation gerecht geworden sind. Der Film hat über diese konkrete Situation im Ruhrgebiet aber auch Allgemeingültigkeit. Viele Menschen kennen das Problem des Verlusts von Arbeit oder haben zumindest erfahren, wie wichtig Arbeit für die eigene Identität ist. Fast für jeden hat "verlieren" und "gewinnen" eine Bedeutung im Leben. Und jeder kennt auch die menschlichen Schwächen, Tricks und kleinen Gemeinheiten, mit denen sich unsere Protagonisten durchs Leben beißen. Wenn der Zuschauer sich da wieder findet, wenn er mitfühlen kann und obendrein noch darüber schmunzeln oder lachen kann, wären wir sehr glücklich.

Euer Film trägt den Titel "Losers and Winners". Wen seht Ihr in Eurer Dokumentation als Gewinner an, wen als Verlierer?

M.L.: Das muss der Zuschauer selbst entscheiden. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass zumindest auf der Ebene der Arbeiter die Verlierer auf beiden Seiten sind, im Gegensatz zu ihren Arbeitgebern in den höheren Konzernetagen. Einerseits die Chinesen, die unter brutalen Bedingungen und beinahe blind der Vision von einer besseren Zukunft nachjagen, so dass Grund zur Sorge besteht, ob sie den Aufschwung am Ende heil überstehen werden. Anderseits die Deutschen, denen nicht nur der Arbeitsplatz, sondern auch ihre Perspektive und Heimat genommen wird. Wie sie mit den psychischen Problemen - dem massiven Identitätsverlust - zurechtkommen, wird sich erst noch zeigen.

Interview: Frank Domhan